Das iPhone 18 Pro bekommt als erstes iPhone einen Chip in 2-nm-Fertigung und eine Hauptkamera mit variabler Blende.
Äußerlich unterscheidet es sich kaum vom Vorgänger, doch laut der Ankündigung im Apple Newsroom steigt die Speicherbandbreite um 50 Prozent und die Dauerleistung um bis zu 40 Prozent.
Der Preis liegt bei 1.449 € für 256 GB – 150 € mehr als beim Vorgänger.
In diesem Artikel sehen wir uns zuerst die neuen Funktionen an und gehen dann Punkt für Punkt durch, was sich im Vergleich zum iPhone 17 Pro geändert hat und was gleich geblieben ist.
Anschließend ordnen wir ein, an welchen Stellen die Zahlen aus der Ankündigung nicht eins zu eins übertragbar sind und was noch offen bleibt – und behandeln Farben, Preis und Marktstart.
📌 Das Wichtigste in Kürze
[Offiziell bestätigt]
- A20 Pro Chip in 2-nm-Fertigung, GPU wächst von 6 auf 7 Kerne
- Hauptkamera mit variabler Blende von ƒ/1.48 bis ƒ/4.0 in vier Stufen
- Dampfkammer mit dreifacher Oberfläche, Gewicht steigt um 5 g auf 211 g
[Neu gegenüber dem Vorgänger]
- Laut Apple bis zu 20 Prozent mehr CPU- und bis zu 40 Prozent mehr GPU-Leistung
- 34 Stunden Videowiedergabe, 3 Stunden mehr als die 31 Stunden des Vorgängers
- 50 Prozent in 15 statt 20 Minuten, dafür ist ein 60-W-Netzteil nötig
- Neue Topvariante mit 2 TB, Schwarz kehrt zurück, Burgunder kommt neu dazu
[Marktstart, Preis und Varianten]
- Vorbestellung seit dem 12. September, 14 Uhr, Marktstart am 18. September
- 256 GB für 1.449 €, 150 € mehr als der Marktstartpreis des Vorgängers
- Vier Speichervarianten: 256 GB, 512 GB, 1 TB und 2 TB
[Noch offen]
- Messtechnische Bestätigung der 40 Prozent Dauerleistung, noch vor den ersten Tests
- Leistung der variablen Blende bei wenig Licht und ihre mechanische Haltbarkeit
- Akkulaufzeit im Alltag, Wärmeentwicklung und Bewertung der Bildqualität
[Fazit]
Wer den Vorgänger nutzt, kann die Entscheidung ohne Nachteil bis zu den ersten Tests aufschieben; wer eine ältere Generation hat, bekommt genug Neues.
- 📌 Das Wichtigste in Kürze
- 1. iPhone 18 Pro technische Daten: Was hat sich wirklich geändert?
- 2. iPhone 18 Pro variable Blende: Was steckt dahinter?
- 3. iPhone 17 Pro vs 18 Pro: Was ist anders?
- 4. iPhone 18 Pro Farben: Was hat sich geändert?
- 5. iPhone 18 Pro Preis: Wie stark ist er gestiegen?
- 6. iPhone 18 Pro Marktstart und Vorbestellung: Wann geht es los?
- 💡 FAQ
- ✨ Fazit
1. iPhone 18 Pro technische Daten: Was hat sich wirklich geändert?
Bei den technischen Daten des iPhone 18 Pro haben sich vor allem drei Dinge deutlich geändert: der Chip, die Kühlung und die Hauptkamera.
Auch Akku und Modem sind neu, der Unterschied fällt dort aber kleiner aus.
Display, Tele- und Frontkamera sowie die 12 GB RAM sind identisch mit dem Vorgänger iPhone 17 Pro.
Je nach Variante unterscheiden sich nur Speicher und Preis – der Vergleich in diesem Artikel bezieht sich auf 256 GB.
Nach den Angaben von Apple Deutschland sehen die technischen Daten des iPhone 18 Pro im Einzelnen so aus.
| Merkmal | iPhone 18 Pro |
|---|---|
| Chip | A20 Pro, 2 nm / 6-Kern-CPU (2 Super + 4 Effizienz) / 7-Kern-GPU / Dual 16-Core Neural Engine |
| Display | 6,3 Zoll, 2.622 × 1.206, 460 ppi, variable Bildrate 1–120 Hz, Always-On |
| Helligkeit (offiziell) | 1.000 Nits typisch / 1.600 Nits HDR in der Spitze / 3.000 Nits im Freien in der Spitze |
| Kameras | 48 MP 24 mm mit variabler Blende ƒ/1.48–ƒ/4.0 + 48 MP 13 mm ƒ/2.2 + 48 MP 100 mm ƒ/2.8 |
| Akku | 4.056 mAh / 23 Stunden typische Nutzung, 34 Stunden Videowiedergabe |
| Laden | über Kabel bis zu 50 % in 15 Minuten / MagSafe und Qi2 mit bis zu 25 W |
| RAM und Speicher | 12 GB / 256 GB, 512 GB, 1 TB, 2 TB |
| Gewicht und Maße | 211 g / 150,0 × 71,9 × 8,75 mm |
| Modem und Funk | Apple C2 / N1, Wi-Fi 7, Bluetooth 6 |
Das Always-On Display in der Display-Zeile der Tabelle bedeutet, dass Uhrzeit und Mitteilungen auch im gesperrten Zustand mit geringer Helligkeit sichtbar bleiben.
Diese Funktion gab es bereits beim Vorgänger.
Zwei der technischen Daten des iPhone 18 Pro in der Tabelle stammen nicht direkt von Apple.
Die 12 GB RAM stehen nicht in den offiziellen Angaben, sondern wurden über Entwickler-Tools ausgelesen – und entsprechen dem Vorgänger.
Auch die Akkukapazität von 4.056 mAh stammt nicht aus dem Datenblatt, sondern aus dem EU-Energielabel.
☑️ A20 Pro in 2 nm: Was ist neu?
Der A20 Pro ist der erste 2-nm-Chip in einem iPhone.
Die Nanometerangabe beschreibt, wie fein die Schaltkreise in den Chip geätzt sind: Je kleiner die Zahl, desto mehr Schaltkreise passen auf dieselbe Fläche – bei geringerem Stromverbrauch.
Dieser Spielraum erklärt auch, warum die GPU von 6 auf 7 Kerne wächst und die Neural Engine, die die KI-Berechnungen übernimmt, von 16 auf 32 Kerne.
Auch die Anordnung im Chip ist neu. Bisher wurde bei Smartphone-Chips der Speicher auf den Prozessor gestapelt.
Das spart Platz, doch weil der Speicher direkt über dem Prozessor liegt, wird der Weg für die entstehende Wärme blockiert.
Beim A20 Pro sitzt der Speicher nun neben dem Prozessor.
Damit hat die Wärme einen direkten Weg nach außen, und auch die Strecke für die Signale zwischen Prozessor und Speicher wird kürzer.
Die Speicherbandbreite steigt gegenüber dem A19 Pro der vorherigen Generation um 50 Prozent.
Am stärksten wirkt sich die größere Bandbreite bei KI-Aufgaben aus. KI-Modelle, die direkt auf dem Gerät laufen, lesen vor allem immer wieder Werte aus dem Speicher.
Wie schnell das geschieht, bestimmt das Tempo. Die RAM-Größe bleibt mit 12 GB auf dem Stand des Vorgängers.
Gewachsen ist nicht die Kapazität, sondern die Speicherbandbreite und die Kernzahl der Neural Engine. Aus demselben Grund wird derzeit so viel über HBM-Speicher für KI-Server gesprochen.
HBM stapelt Speicher in mehreren Lagen und verbreitert die Datenwege, um die Bandbreite anzuheben.
Ob Smartphone in der Hand oder KI-Beschleuniger im Serverraum: Für die KI-Leistung zählt weniger die Kapazität als die Lesegeschwindigkeit.
Für CPU und GPU nennt Apple folgende Zuwächse.
Die CPU bleibt bei sechs Kernen: zwei Super-Kerne für rechenintensive Aufgaben und vier Effizienzkerne für leichte Lasten.
Die Super-Kerne arbeiten gegenüber dem A19 Pro bis zu 20 Prozent schneller.
Die GPU legt zusammen mit dem eben erwähnten zusätzlichen Kern um bis zu 40 Prozent zu.
Wie sehen die tatsächlichen Punktzahlen aus?
Eigene Messungen von Testredaktionen gibt es noch nicht; verfügbar sind bislang nur Einträge in der öffentlichen Datenbank von Geekbench 6.7.0.
| Wert | iPhone 18 Pro | iPhone 17 Pro |
|---|---|---|
| Single-Core | 4.719 | 3.523–3.895 |
| Multi-Core | 12.677 | 8.810–9.746 |
MacRumors, das diese Einträge aufgegriffen hat, weist ausdrücklich darauf hin, dass die Werte nicht verifiziert sind.
Für das iPhone 17 Pro liegen mehrere Einträge vor, weshalb sich die Punktzahl nur als Spanne angeben lässt.
Der daraus berechnete Zuwachs bewegt sich entsprechend zwischen 21 und 33 Prozent im Single-Core sowie zwischen 30 und 44 Prozent im Multi-Core.
Auch bei der GPU liegt der Zuwachs im Grafik-Benchmark Metal bei rund 38 bis 40 Prozent und deckt sich damit weitgehend mit Apples Angaben.
Endgültig feststehen wird die Leistung aber erst mit den Tests.
☑️ Sind die 40 Prozent Dauerleistung gemessen?
Nein.
Die bis zu 40 Prozent höhere Dauerleistung ist eine Angabe von Apple, und die bisher veröffentlichten Benchmarks messen nur kurze Lastphasen – sie können diesen Wert also nicht bestätigen.
Außerdem ist zu beachten, dass in der Ankündigung zweimal von 40 Prozent die Rede ist.
Einmal geht es um 40 Prozent bei der GPU – das ist die Momentanleistung im Vergleich zwischen A20 Pro und A19 Pro.
Das andere Mal geht es um 40 Prozent Dauerleistung, also darum, wie lange iPhone 18 Pro und iPhone 17 Pro ihre Leistung halten.
Gleiche Zahl, unterschiedlicher Messgegenstand. Entscheidend für die Dauerleistung ist die Kühlung.
Wird ein Chip zu heiß, drosselt er sich selbst – das nennt man Throttling.
Je schneller die Wärme abgeführt wird, desto später setzt das ein und desto länger bleibt die hohe Leistung erhalten.
Die Verbesserung erfolgt in zwei Schritten: Durch die eben beschriebene neue Speicheranordnung liegt der Chip direkt an der Dampfkammer an, und die Dampfkammer selbst hat die dreifache Oberfläche des Vorgängers.
Apple spricht von einem neuen Material, nennt aber nicht, um welches es sich handelt.
Wie wirksam diese Konstruktion tatsächlich ist, ist bislang nicht belegt.
Der eben erwähnte Geekbench-Lauf ist nach wenigen Minuten beendet und erfasst die Leistung unter Dauerlast nicht; Ergebnisse aus Stresstests stehen vor den ersten Tests noch aus.
Das Gewicht ist gestiegen.
Die Abmessungen entsprechen dem Vorgänger, die Dicke bleibt mit 8,75 mm ebenfalls gleich – nur das Gewicht wächst von 206 g auf 211 g, also um 5 g.
Ob diese 5 g auf die größere Dampfkammer zurückgehen, ist offen.
2. iPhone 18 Pro variable Blende: Was steckt dahinter?
Die variable Blende des iPhone 18 Pro passt die Blendenöffnung der Hauptkamera an die jeweilige Aufnahmesituation an.
Sechs Lamellen, dünner als ein Haar, schieben sich übereinander und vergrößern oder verkleinern die Öffnung – in vier Stufen zwischen der weitesten Öffnung ƒ/1.48 und der engsten ƒ/4.0.
Die Blende ist die Öffnung, die den Lichteinfall durch das Objektiv steuert.
Weit geöffnet fällt viel Licht ein – das hilft bei wenig Licht, und der Hintergrund wird unscharf.
Eng geschlossen kommt weniger Licht an, dafür werden Motive im Vordergrund wie im Hintergrund gleichmäßig scharf.
Die Unschärfe im Hintergrund, die bei weit geöffneter Blende entsteht, heißt Bokeh. Bisher war diese Öffnung beim iPhone fest.
Die Hauptkamera des Vorgängers iPhone 17 Pro fotografierte ausschließlich mit ƒ/1.78, die Lichtmenge ließ sich nur über Belichtungszeit und ISO steuern.
Bei der weitesten Stufe ƒ/1.48 fällt rund 1,45-mal so viel Licht ein wie bei den ƒ/1.78 des Vorgängers.
Apple gibt an, dass die Aufnahmen bei wenig Licht unter diesen Bedingungen etwa 50 Prozent besser ausfallen als beim Vorgänger.
Verifiziert ist dieser Wert bislang nicht. Zur Einordnung: Die Idee einer variablen Blende ist nicht neu.
Das Galaxy S9 und das Galaxy S10 wechselten zwischen den zwei Stufen ƒ/1.5 und ƒ/2.4, ab dem Galaxy S20 verschwand die Funktion wieder, und auch Xiaomi hatte bereits ein Modell mit einer Regelung von ƒ/1.63 bis ƒ/4.0 im Programm.
Es ist also eine Premiere für das iPhone, nicht für das Smartphone.
☑️ Vier Blendenstufen: Wie gut ist die manuelle Steuerung?
Aus der bis zum Vorgänger fest eingestellten Blende werden vier Stufen.
Gewechselt wird zwischen ƒ/1.48, ƒ/1.8, ƒ/2.8 und ƒ/4.0.
Standardmäßig entscheidet die Kamera je nach Situation automatisch, auf Wunsch legen Sie die Stufe selbst fest.
Stufenlos ist das allerdings nicht.
Anders als Belichtungszeit oder ISO lässt sich die Blende nicht fein abstufen, sondern bewegt sich nur zwischen diesen vier festen Werten.
Das gilt ausschließlich für die Hauptkamera.
Das 13-mm-Ultraweitwinkel bleibt bei ƒ/2.2, das 100-mm-Tele bei ƒ/2.8 – beide unverändert fest.
Neu im iPhone 18 Pro ist außerdem die manuelle Kamerasteuerung.
In der Standard-Kamera-App legen Sie Blende, Belichtungszeit und Weißabgleich selbst fest, dazu kommt ein Histogramm, an dem Sie die Belichtung ablesen.
Die Blende ist dabei nur ein Baustein. Es kam also nicht die Blende allein hinzu, sondern ein ganzes Paket manueller Werkzeuge.
Bis zum Vorgänger war für solche Eingriffe eine separate App nötig. Die manuelle Steuerung gilt auch für die Frontkamera.
☑️ Variable Blende: Die Eindrücke vor Ort gehen auseinander
Über die Wirkung der variablen Blende des iPhone 18 Pro gingen die Einschätzungen schon bei der Vorstellung auseinander.
Strittig war der Unterschied bei der Hintergrundunschärfe.
Tom’s Guide fotografierte ein Trinkglas mit zwei Blendenstufen und berichtete von einem deutlich sichtbaren Unterschied.
Engadget hingegen fotografierte im selben Raum eine Lampe und sah nur die Form der Lichtstrahlen verändert, während der Unterschied bei der Hintergrundunschärfe kaum zu erkennen war – ein Urteil sei erst mit einem echten Testgerät möglich.
Beide Einschätzungen beruhen auf einer kurzen Vorführung, die nur einige Dutzend Minuten dauerte.
Hinzu kommt, dass sie ausschließlich in Innenräumen stattfand – ausgerechnet Aufnahmen bei wenig Licht, der Kern dieser Funktion, ließen sich gar nicht ausprobieren.
Auch die Sensorgröße spielt hinein.
Je kleiner der Sensor, desto geringer der Einfluss der Blende auf die Hintergrundunschärfe – und die Sensorgröße hat Apple diesmal nicht veröffentlicht.
Dazu kommen Bedenken zur Haltbarkeit.
Weil Lamellen, die dünner als ein Haar sind, und bewegliche Teile in einem Gerät stecken, das täglich mitgeführt wird, hieß es direkt nach der Ankündigung, damit komme eine weitere mögliche Schwachstelle hinzu.
Apple gibt an, für die Lamellen ein auf Haltbarkeit ausgelegtes Material zu verwenden; Ergebnisse von Dauertests wurden nicht veröffentlicht.
Aus meiner Sicht ist die manuelle Steuerung in der Standard-Kamera-App die größere Veränderung als die vier Blendenstufen.
Die Wirkung der Blende muss sich erst noch bestätigen, während Belichtungszeit und Histogramm bislang nur über eine separate App zugänglich waren.
3. iPhone 17 Pro vs 18 Pro: Was ist anders?
Beschränkt man den Vergleich iPhone 17 Pro vs 18 Pro auf die leistungsrelevanten Punkte, haben sich fünf Dinge geändert: Chip, Kühlung, Hauptkamera, Akku und Modem.
Sichtbar hinzu kommen die kleinere Dynamic Island und die veränderte Farbauswahl, außerdem steigt die maximale Speichergröße auf 2 TB.
Die Dynamic Island ist der schwarze Bereich am oberen Bildschirmrand, in dem laufende Vorgänge wie Musikwiedergabe oder Timer angezeigt werden.
Dieser Bereich ist nun kleiner, gleichzeitig lassen sich statt zwei jetzt drei Einträge parallel anzeigen.
Der Vergleich iPhone 17 Pro vs 18 Pro im Einzelnen.
| Merkmal | iPhone 17 Pro | iPhone 18 Pro |
|---|---|---|
| Chip | A19 Pro, 3 nm / 6-Kern-GPU | A20 Pro, 2 nm / 7-Kern-GPU |
| Hauptkamera | 48 MP, feste Blende ƒ/1.78 | 48 MP, variable Blende ƒ/1.48–ƒ/4.0 |
| Dynamic Island | 2 Live Aktivitäten | kleiner, 3 Live Aktivitäten |
| Akkukapazität | 3.988 mAh | 4.056 mAh |
| Videowiedergabe | 31 Stunden | 34 Stunden |
| Laden über Kabel | ab 40 W, 50 % in 20 Minuten | 60-W-Klasse, 50 % in 15 Minuten |
| Modem | Qualcomm | Apple C2 |
| Gewicht | 206 g | 211 g |
| Speicher | 256 GB–1 TB | 256 GB–2 TB |
| Farben | 3 | 4 |
| Offizieller Preis (256 GB) | 1.299 € | 1.449 € |
Der Preis des Vorgängers in der Tabelle bezieht sich auf den Marktstart im September 2025.
Das iPhone 17 Pro wurde mit der Vorstellung des iPhone 18 Pro eingestellt und ist im Apple Store nicht mehr erhältlich.
Das Modem wechselt von Qualcomm zum selbst entwickelten Apple C2.
Apple nennt einen um 15 Prozent geringeren Energiebedarf – verglichen wird dabei allerdings mit dem C1X, Apples vorherigem Modem, das zuerst im iPhone Air steckte.
Es handelt sich also nicht um einen Vergleich mit dem Qualcomm-Modem des Vorgängers iPhone 17 Pro; wie groß der Fortschritt gegenüber dem Vorgänger ausfällt, wurde nicht veröffentlicht.
☑️ Was ist gleich geblieben?
Display, zwei der drei Kameraobjektive und die RAM-Größe entsprechen dem Vorgänger.
Es ist mehr gleich geblieben als verändert worden.
Unverändert sind die folgenden Punkte.
- Display – 6,3 Zoll, 460 ppi, 1–120 Hz, bis zu 3.000 Nits im Freien in der Spitze
- Ultraweitwinkel-, Tele- und Frontkamera – technisch unverändert; bei der Frontkamera kommt nur die manuelle Steuerung hinzu
- RAM – 12 GB (die Bandbreite steigt um 50 Prozent)
- Kabelloses Laden – MagSafe und Qi2 mit bis zu 25 W
- Maße und Dicke – 150,0 × 71,9 × 8,75 mm
- Robuste Materialien – Aluminium-Unibody, Ceramic Shield 2 auf der Vorderseite
Aus meiner Sicht gibt es für Nutzerinnen und Nutzer eines iPhone 17 Pro nur einen Grund zum Wechsel: die Hauptkamera.
Der Chip wird mit jeder Generation schneller und liegt – von der 2-nm-Fertigung abgesehen – im erwarteten Rahmen; wie viel die bessere Kühlung bringt, zeigt sich erst mit Messwerten.
Beim Display hat sich außer der kleineren Dynamic Island nichts geändert.
☑️ Akku und Laden: Was hat zugelegt?
Die Videowiedergabe steigt von 31 auf 34 Stunden, also um 3 Stunden.
Gemessen hat Apple unter eigenen Bedingungen.
Die Akkukapazität wächst dagegen nur von 3.988 mAh auf 4.056 mAh, also um 1,7 Prozent.
Kapazität plus 1,7 Prozent, Laufzeit plus 9,7 Prozent – woher diese Differenz kommt, sagt Apple nicht.
Apple nennt drei Akkuwerte.
| Messwert | iPhone 18 Pro | iPhone 17 Pro |
|---|---|---|
| Typische Nutzung | 23 Stunden | — |
| Videowiedergabe | 34 Stunden | 31 Stunden |
| Videowiedergabe (Streaming) | 31 Stunden | — |
In den Fußnoten von Apple Deutschland steht, dass Videowiedergabe und Streaming über wiederholt abgespielte Filme ermittelt wurden, während die typische Nutzung Telefonate und App-Nutzung mischt.
Stellt man die drei Zahlen nebeneinander, weichen die Maßstäbe voneinander ab.
Mit dem Vorgänger vergleichbar ist zudem nur die Videowiedergabe – wie viel der Akku im Alltag wirklich zulegt, zeigen erst Messungen der Testredaktionen.
Die Akkuwerte unterscheiden sich je nach Region.
Die eSIM-only-Modelle, die in zwölf Regionen wie den USA und Japan verkauft werden, nutzen den Platz des SIM-Schachts für den Akku und halten bei der Videowiedergabe 2 Stunden länger durch.
Maße und Gewicht sind bei beiden Modellen identisch angegeben. Äußerlich lassen sie sich nicht unterscheiden, nur der innere Aufbau weicht ab.
In den Handel kommt hier nicht die eSIM-only-Variante, sondern das Modell mit SIM-Schacht.
Die 36 Stunden, die in internationalen Berichten häufig auftauchen, sind der Wert des eSIM-Modells; maßgeblich sind hier 34 Stunden Videowiedergabe.
Auch die 4.056 mAh beziehen sich auf das Modell mit SIM-Schacht.
Bis 50 Prozent dauert das Laden 15 Minuten und damit 5 Minuten weniger als beim Vorgänger.
Dafür steigen die Anforderungen an das Netzteil.
Beim Vorgänger genügten 40 W und mehr für 50 Prozent in 20 Minuten; dass ein iPhone ein Netzteil der 60-W-Klasse voraussetzt, gibt es zum ersten Mal.
Ein Netzteil liegt dem Gerät nicht bei, und einen Preis dafür hat Apple bislang nicht veröffentlicht.
4. iPhone 18 Pro Farben: Was hat sich geändert?
Die iPhone 18 Pro Farben sind Schwarz, Silber, Polar und Burgunder – eine mehr als beim Vorgänger.
Vom iPhone 17 Pro übernommen wurde nur Silber, und nach einem Jahr kehrt Schwarz zurück.
- Schwarz – nach einem Jahr zurück in der Pro-Reihe
- Silber – die einzige Farbe, deren Name vom Vorgänger übernommen wurde
- Polar – ein helles Blau, neu
- Burgunder – ein dunkles Kirschrot, neu
Auffälliger als die Farbnamen ist die Verarbeitung der Rückseite.
Aluminiumrahmen und rückseitiges Glas sind farblich aufeinander abgestimmt, wodurch die Kante zwischen beiden Materialien weniger hervortritt.
MacRumors beschreibt das als Unterschied zum Vorgänger, bei dem allein das rückseitige Glas heller wirkte als der Rahmen.
Alle vier iPhone 18 Pro Farben sind in sämtlichen Speichergrößen von 256 GB bis 2 TB erhältlich.
5. iPhone 18 Pro Preis: Wie stark ist er gestiegen?
Der iPhone 18 Pro Preis liegt bei 1.449 € für 256 GB.
Gegenüber dem Marktstartpreis des Vorgängers iPhone 17 Pro von 1.299 € im September 2025 sind das 150 € mehr.
Das entspricht einem Aufschlag von rund 11,5 Prozent. In den USA stieg dieselbe Variante von 1.099 auf 1.199 US-Dollar.
Gemessen an der Steigerungsrate fällt der Aufschlag hier mit 11,5 Prozent gegenüber 9,1 Prozent in den USA höher aus.
| Variante | Offizieller Preis |
|---|---|
| 256 GB | 1.449 € |
| 512 GB | 1.699 € |
| 1 TB | 2.199 € |
| 2 TB | 2.949 € |
Kennzeichnend für diese Preisliste ist, dass der Aufschlag je nach Variante unterschiedlich ausfällt.
Bei 256 GB sind es 150 €, bei 1 TB dagegen 400 € – von 1.799 € auf 2.199 €.
Die 512-GB-Variante legt wie das Einstiegsmodell um 150 € zu, der größere Sprung betrifft also allein die 1-TB-Stufe.
Die 2-TB-Stufe ist neu hinzugekommen.
Beim Vorgänger endete das 6,3-Zoll-Pro bei 1 TB, 2 TB gab es nur beim Pro Max.
Aus der Topvariante für 1.799 € werden damit 2.949 €.
Einen Grund für die Erhöhung nennt Apple nicht. Manche Analysen führen sie auf gestiegene Speicherkosten zurück, das bleibt aber eine Vermutung.
Aus meiner Sicht ist der iPhone 18 Pro Preis so gestaffelt, dass die Abstände von Stufe zu Stufe wachsen – 250 €, dann 500 €, dann 750 € –, sodass die Belastung nach oben hin schnell zunimmt.
Da sich der Speicher beim iPhone später nicht erweitern lässt, lohnt sich eine höhere Stufe vor allem dann, wenn Sie wirklich viel Platz brauchen – etwa für Videoarbeit.
Der endgültige Preis kann je nach Händler und laufenden Aktionen abweichen.
Wenn Ihnen der iPhone 18 Pro Preis zu hoch ist, ist auch das reguläre iPhone 17 einen Blick wert.
☑️ Preisvergleich mit dem Galaxy S26 Ultra
Das Galaxy S26 Ultra mit 256 GB kostet im offiziellen Samsung Store 1.449 € – genauso viel wie das iPhone 18 Pro in derselben Konfiguration.
In den USA sieht das anders aus: Dort kostet das Galaxy S26 Ultra 1.299 US-Dollar und das iPhone 18 Pro 1.199 US-Dollar, das iPhone ist also 100 US-Dollar günstiger.
Bei denselben zwei Geräten hängt es also vom Markt ab, welches teurer ist. Hier entscheidet der Preis die Frage nicht – beide liegen exakt gleichauf.
Die beiden unterscheiden sich allerdings in der Displaygröße: 6,3 gegenüber 6,9 Zoll.
Das Galaxy S26 Ultra liegt damit näher am iPhone 18 Pro Max, das ebenfalls in der 6,9-Zoll-Klasse spielt.
Beim Gewicht liegen 211 g und 214 g dennoch eng beieinander, und beim maximalen Speicher steht 2 TB beim iPhone gegen 1 TB beim Galaxy.
Leistung und Bildqualität lassen sich noch nicht vergleichen, weil für das iPhone 18 Pro keine Messwerte aus Tests vorliegen.
6. iPhone 18 Pro Marktstart und Vorbestellung: Wann geht es los?
Der Marktstart des iPhone 18 Pro ist der 18. September, die Vorbestellung läuft seit dem 12. September.
Der Marktstart erfolgt in der ersten Runde gemeinsam mit mehr als 65 weiteren Ländern.
Nach der Ankündigung im Apple Newsroom begann die Vorbestellung am 12. September um 5 Uhr morgens pazifischer Zeit – hier also am selben Tag um 14 Uhr.
Die zweite Verkaufsrunde folgt am 25. September in 20 Ländern. Welche das sind, wurde nicht veröffentlicht.
iOS 27 erscheint am 14. September als kostenloses Update.
Das ist vier Tage vor dem Marktstart des iPhone 18 Pro, und die Geräte werden bereits mit dieser Version ausgeliefert.
☑️ Wann kommt Siri AI auf Deutsch?
Das iPhone 18 Pro ist für die neue Siri AI ausgelegt, nutzbar ist sie auf dem iPhone zum Marktstart hier aber gar nicht.
Laut Apple Newsroom lässt sich Siri AI wegen des Digital Markets Act zum Erscheinen von iOS 27 in der Europäischen Union nicht auf iPhone und iPad starten; einen Termin nennt Apple bislang nicht.
Am 14. September startet Siri AI zunächst als englischsprachige Betaversion – in der EU allerdings nur auf Mac und Apple Vision Pro.
Davon abzugrenzen ist Apple Intelligence.
Apple Intelligence ist der Sammelbegriff für die KI-Funktionen insgesamt, etwa Fotobearbeitung oder Bildgenerierung, während Siri AI die neu entwickelte Version des Sprachassistenten Siri darin bezeichnet.
Apple Intelligence unterstützt ab dem 14. September 16 Sprachen und lässt sich damit ab dem Marktstart sofort auf Deutsch nutzen.
Zusammengefasst: Was zum Marktstart fehlt, ist allein die neue Siri AI – und zwar ohne absehbaren Termin.
Die KI-Funktionen insgesamt sind davon nicht betroffen.
Für die neue Siri AI gilt zudem ein tägliches Nutzungslimit; wer darüber hinausgeht, soll laut Apple zahlen.
Wie viel, wurde noch nicht veröffentlicht.
Neben Siri AI fehlt zum Verkaufsstart in der EU eine zweite beworbene Funktion: die Aufnahme von Apple Reference Image.
Beide Einschränkungen betreffen die Software, nicht die Hardware – die Geräte selbst sind identisch.
Ob und wann Apple sie nachreicht, hängt von der laufenden Abstimmung mit den EU-Regulierungsbehörden ab.
💡 FAQ
Q1. Ich nutze ein iPhone 17 Pro – lohnt sich der Wechsel auf das iPhone 18 Pro?
Das hängt davon ab, ob Sie die variable Blende brauchen. Display, Ultraweitwinkel-, Tele- und Frontkamera, RAM und Abmessungen bleiben gleich, sodass es außer der Hauptkamera keinen auffälligen Unterschied gibt.
Chip und Kühlung haben sich deutlich geändert, mangels Messwerten lässt sich der spürbare Unterschied aber nicht beziffern. Wenn Fotografie bei Ihnen keine große Rolle spielt, können Sie diese Generation ohne Weiteres überspringen.
Q2. Hält der Akku des iPhone 18 Pro nicht 36 Stunden bei der Videowiedergabe?
Die 36 Stunden gelten für das eSIM-only-Modell. In den Handel kommt hier die Variante mit SIM-Schacht, maßgeblich sind daher 34 Stunden Videowiedergabe, 23 Stunden typische Nutzung und 31 Stunden Streaming.
Wenn Sie in internationalen Berichten oder Meldungen, die diese aufgreifen, 36 Stunden gelesen haben, ist das nicht der Wert des hier verkauften Modells.
✨ Fazit
Beim iPhone 18 Pro hat sich innen mehr getan als außen.
Neu sind der A20 Pro in 2 nm, eine Dampfkammer mit dreifacher Oberfläche und eine Hauptkamera mit variabler Blende.
Display, die beiden übrigen Kameras und der RAM entsprechen dagegen dem Vorgänger, und äußerlich sind beide kaum zu unterscheiden, wenn sie nicht nebeneinander liegen.
Fest steht bislang nur, was in den offiziellen technischen Daten aufgeführt ist.
Sowohl die 40 Prozent Dauerleistung als auch die Leistung der variablen Blende bei wenig Licht lassen sich erst mit den Tests beurteilen.
Wer den Vorgänger nutzt, hat wenig Grund, für 150 € mehr zu drängen; wer von einem iPhone 15 Pro oder einer älteren Generation wechselt, bekommt genug Neues.
Planen Sie den Wechsel auf diese Generation?
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