Galaxy Fold8 Ultra im Überblick, lohnt sich das? Fold7 vs Fold8

Smartleader bringt die IT-Trends auf den Punkt – hier schreibt Editor Sanghoon Jeon.

Das Galaxy Fold8 Ultra behält das Gewicht von 215 g und bekommt trotzdem einen auf 5.000 mAh gewachsenen Akku.

Erreicht hat Samsung das, ohne die 4,1 mm aufzugeben – das dünnste Fold, das Samsung bisher gebaut hat.

Der S Pen fehlt allerdings auch dieses Mal, und der Preis ist auf 2.199 € gestiegen.

Technische Daten und Preise, alles zum S Pen, die Kamera und der Vergleich mit dem Fold7: Was Sie vor der Kaufentscheidung wissen wollen, finden Sie hier vollständig.

📌 Die Kernpunkte

[Offiziell bestätigt]

  • Snapdragon 8 Elite Gen 5 for Galaxy, 8,0-Zoll-Display mit 3.000 nits
  • 5.000 mAh, 45 W per Kabel, 20 W kabellos
  • Ultraweitwinkel auf 50 MP angehoben, Tele bleibt bei 10 MP
  • Kein S Pen

[Änderungen gegenüber dem Fold7]

  • Akku 4.400 → 5.000 mAh (Gewicht unverändert 215 g)
  • Kabelgebundenes Laden 25 W → 45 W
  • Maximale Helligkeit 2.600 → 3.000 nits
  • Dicke aufgeklappt 4,2 → 4,1 mm

[Marktstart · Preis · Varianten]

  • Offizieller Marktstart am 7. August
  • 256 GB 2.199 €, 512 GB 2.399 €
  • Bei 256 GB 100 € mehr als der Fold7 zum Marktstart

[Noch offen]

  • Wärmeentwicklung und Dauerleistung unter langer Last
  • Bildqualität der Kamera im Alltag, Ergebnisse bei wenig Licht
  • Sichtbarkeit der Falte auf lange Sicht, Haltbarkeit der Titan-Konstruktion

[Fazit] Kommen Sie von einem Fold5 oder Fold6, lohnt sich der Wechsel deutlich. Mit einem Fold7 in der Hand sprechen nur schwache Argumente dafür.

1. Galaxy Fold8 Ultra: Das Lineup verwirrt schon beim Namen

☑️ Welches Modell ist der Nachfolger des Fold7?

Nach der Zahl im Namen wirkt das Fold8 wie der Nachfolger des Fold7, der tatsächliche Nachfolger ist aber das Galaxy Z Fold8 Ultra.

Auch Samsung schreibt auf der offiziellen Produktseite selbst, dass das bisherige Galaxy Z Fold im Rahmen der erweiterten Modellpalette als Galaxy Z Fold8 Ultra fortgeführt wird.

Das Samsung Fold8 Ultra ist damit der direkte Nachfolger des Fold7 und übernimmt die Spitzenposition der Fold-Reihe, während das Fold8 einen neuen, eigenständigen Formfaktor darstellt.

Häufig wird es als „Fold8 Wide“ bezeichnet, die offizielle Bezeichnung lautet jedoch Galaxy Z Fold8.

Zur Unterscheidung vom Ultra ergänzen wir in diesem Artikel „Wide“.

Das Galaxy Z Fold8 (Wide) ist zusammengeklappt breiter und kommt aufgeklappt einem 4:3-Format nahe – also eine neue Form.

Auch die Ausstattung beider Modelle unterscheidet sich deutlich.

Das Ultra bietet eine Titan-Konstruktion und ein optisches 3-fach-Tele, dem Wide fehlt die Telekamera vollständig.

Zusammengeklappt trennen die beiden 8,9 mm gegenüber 9,7 mm.

☑️ Was Flex Titanium verändert

Die größte konstruktive Änderung dieser Generation sitzt unter dem Display: ein neuer Schichtaufbau mit dem Namen Flex Titanium.

Eine Folie aus Titanlegierung und eine verstärkte Titanplatte liegen übereinander, um das Display besser abzustützen und die Falte weniger sichtbar zu machen.

Das Prinzip dahinter ist einfach zu erklären.

Die Falte eines Foldable fällt dann auf, wenn die Abstützung im Knickbereich schwächer ausfällt als im restlichen Panel.

Legt man eine Titanplatte unter das Panel, wird die Oberfläche entsprechend ebener.

Das Problem: Eine durchgehende Metallplatte lässt sich nicht falten.

Samsung löst das, indem im Knickbereich feine Musterlöcher eingearbeitet werden, die die nötige Flexibilität herstellen.

Samsung erklärt dazu, dass diese Struktur Druck und Stöße absorbiert und dabei gleichzeitig die Sichtbarkeit der Falte reduziert.

PhoneArena analysiert, dass der eigentliche Wirkmechanismus in der ebeneren Oberfläche liegt, die die Titanplatte unter dem Panel erzeugt.

Bei der Bewertung der Wirkung gehen die Einschätzungen auseinander.

Mehrheitlich hieß es, die Falte sei frontal kaum noch zu erkennen; kritisiert wurde jedoch, dass die Unebenheit weiterhin zu fühlen ist, wenn man mit der Hand über das Display streicht.

Dabei ist zu berücksichtigen, dass diese Urteile aus kurzen Vorführungen stammen.

Persönlich halte ich die optische Verbesserung für eindeutig, für die Formulierung „die Falte ist verschwunden“ ist es aber noch zu früh.

2. Galaxy Fold8 Ultra technische Daten: Was zählt wirklich?

Betrachtet man die technischen Daten des Galaxy Fold8 mit Blick auf das Ultra, zählen vier Punkte: 8-Zoll-Hauptdisplay mit bis zu 3.000 nits, Snapdragon 8 Elite Gen 5 for Galaxy, 5.000 mAh Akku und 45 W kabelgebundenes Laden.

Mit 215 g und 8,9 mm im zusammengeklappten Zustand bleiben die Maße identisch zum Vorgänger.

Die wichtigsten Punkte im Überblick:

MerkmalGalaxy Z Fold8 Ultra
ChipsatzSnapdragon 8 Elite Gen 5 for Galaxy (3 nm)
Hauptdisplay8,0 Zoll, 2.504 × 2.256 / 1–120 Hz / 3.000 nits
Frontdisplay6,5 Zoll, 2.520 × 1.080 / bis zu 120 Hz
Kamera200 MP + 50 MP Ultraweitwinkel + 10 MP Tele (3-fach)
Akku und Laden5.000 mAh / 45 W per Kabel, 20 W kabellos
Maße und Gewichtaufgeklappt 4,1 mm, zusammengeklappt 8,9 mm / 215 g
SchutzartIP48
Software7 Android-OS-Upgrades, 7 Jahre Sicherheitsupdates

Grundlage ist das von Samsung Mobile Press veröffentlichte Datenblatt.

Auffällig ist die Displayhelligkeit.

Die 3.000 nits liegen über den 2.600 nits des im selben Jahr erschienenen Galaxy S26 Ultra – es ist damit das hellste Display, das Samsung in einem Smartphone verbaut.

IP48 dagegen enttäuscht.

Bei der IP-Angabe steht die erste Stelle für den Schutz gegen Fremdkörper, die zweite für den Schutz gegen Wasser.

Die 4 bedeutet Schutz gegen Objekte größer als 1 mm, die 8 steht für 30 Minuten in bis zu 1,5 m Süßwasser.

Gegen Wasser ist das Gerät also robust, gegen Staub und Sand bleibt es anfällig.

Genau hier trennen sich die Wege zum Galaxy S26 Ultra derselben Generation, das IP68 mitbringt.

Der Software-Support ist eine klare Stärke.

Sicherheitsupdates gibt es sieben Jahre bis zum 31. Juli 2033, dazu sind sieben OS-Upgrades garantiert.

Bei einem Preis von rund 2.200 € ist es ein gewichtiges Argument, dass Sie das Gerät entsprechend lange nutzen können.

☑️ Wie viel schneller ist die Leistung geworden?

Die Leistung ist gegenüber dem Vorgänger klar gestiegen.

In den Messungen im eigenen Labor von Tom’s Guide erreichte das Gerät in Geekbench 6.7 3.733 Punkte im Single-Core und 11.457 Punkte im Multi-Core.

Nackte Zahlen sagen wenig, deshalb der Blick auf die Vergleichsgeräte.

GerätGeekbench SingleGeekbench Multi
Galaxy Z Fold8 Ultra3.73311.457
Galaxy Z Fold7 (Vorgänger)3.0529.735
Motorola Razr Fold2.7119.134
Google Pixel 10 Pro Fold2.3446.332

Gegenüber dem Vorgänger liegt das Gerät im Single-Core 22,3 % und im Multi-Core 17,7 % vorn.

Zu den konkurrierenden Foldables fällt der Abstand noch größer aus: Beim Pixel 10 Pro Fold reicht es im Multi-Core fast an den doppelten Wert.

Selbst gegenüber Geräten mit demselben Snapdragon 8 Elite Gen 5 liegt es vorn.

Ein Faktor dürfte sein, dass die Samsung-Version den Prime-Kern mit 4,74 GHz taktet, während die Standardausführung bei 4,6 GHz bleibt.

Bei der Grafikleistung ist der Sprung noch größer.

Im 3DMark Wild Life Unlimited standen 30.980 Punkte auf dem Zähler – 50,9 % mehr als die 20.529 Punkte des Fold7.

Auflösung und Grafikeinstellungen der Messung wurden allerdings nicht veröffentlicht, weshalb sich der Wert präziser als Generationsabstand unter gleichen Bedingungen lesen lässt.

Was bedeutet das nun im Alltag?

Ein CPU-Zuwachs um rund 20 % ist beim App-Start oder beim Surfen kaum zu spüren, ein GPU-Zuwachs von über 50 % macht dagegen einen relevanten Unterschied, wenn anspruchsvolle Spiele ihre Bildrate halten sollen.

Es ist der Unterschied, der ein Spiel, das Sie auf dem Fold7 mit reduzierten Optionen laufen ließen, eine Stufe höher erlaubt.

☑️ Was leisten Akku und Ladetechnik?

Der Akku ist die praktisch relevanteste Änderung dieser Generation.

Von 4.400 mAh auf 5.000 mAh sind es 13,6 % mehr, während das Gewicht mit 215 g dem Fold7 entspricht.

Möglich wird das durch ein neues Akkumaterial: Erstmals in einem Galaxy-Smartphone kommt eine Silizium-Kohlenstoff-Anode zum Einsatz.

Herkömmliche Akkus nutzen Graphit als Anodenmaterial.

Mischt man Silizium hinzu, lässt sich im gleichen Volumen mehr Energie speichern.

Das Problem: Silizium ist sehr reaktiv, weshalb es sich über viele Lade- und Entladezyklen wiederholt ausdehnt und zusammenzieht.

Nach Angaben von Samsung wurde deshalb nicht nur das Material getauscht, sondern das gesamte Akkusystem neu ausgelegt – Elektrolyt und Separator ebenso wie Zellstruktur und Ausdehnungskontrolle.

Beim Laden fallen die Änderungen ebenfalls groß aus.

Nach der Übersicht von Android Authority steigt die kabelgebundene Leistung von 25 W auf 45 W, die kabellose von 15 W auf 20 W.

Es liegen auch Messwerte vor.

Im eigenen Test von Tom’s Guide waren nach 15 Minuten 49 % und nach 30 Minuten 76 % erreicht.

Das Fold7 kam unter gleichen Bedingungen nach 30 Minuten auf 54 % – der Abstand ist deutlich.

Die Akkulaufzeit lag im selben Test bei 14 Stunden 9 Minuten und damit 31,8 % über den 10 Stunden 44 Minuten des Fold7.

Da für diesen Eigentest weder Displayhelligkeit noch Netzbedingungen offengelegt wurden, lässt sich der Wert allerdings nicht mit Zahlen anderer Medien vermischen.

3. Fold7 vs Fold8 Vergleich: Lohnt sich der Wechsel?

Das Ergebnis des Vergleichs zwischen Fold7 und Fold8 Ultra zuerst: Akku, Ladeleistung, Ultraweitwinkel und Displayhelligkeit legen klar zu, Gewicht, Dicke im zusammengeklappten Zustand und Frontdisplay bleiben praktisch unverändert.

Äußerlich sind die beiden Geräte kaum zu unterscheiden.

☑️ Der Generationsunterschied in der Tabelle

MerkmalGalaxy Z Fold7Galaxy Z Fold8 UltraVeränderung
Akku4.400 mAh5.000 mAh+13,6 %
Laden per Kabel25 W45 W+20 W
Kabelloses Laden15 W20 W+5 W
Maximale Helligkeit2.600 nits3.000 nits+15 %
Auflösung Hauptdisplay1.968 × 2.1842.504 × 2.256höher
Auflösung Frontdisplay2.520 × 1.0802.520 × 1.080gleich
Ultraweitwinkel12 MP F2.250 MP F1.94-fache Auflösung
DeckglasCeramic 2Ceramic 3höher
Dicke aufgeklappt4,2 mm4,1 mm−0,1 mm
Gewicht215 g215 ggleich

Die Argumente für einen Wechsel stehen oben in der Tabelle.

20 W mehr Ladeleistung und 600 mAh mehr Kapazität sind Änderungen, die Sie täglich bemerken.

Unverändert bleiben dagegen die Auflösung des Frontdisplays, die 215 g und die 8,9 mm im zusammengeklappten Zustand.

Aufgeklappt sind es 0,1 mm weniger – ein Unterschied, den keine Hand erfühlt.

☑️ Was gleich geblieben oder zurückgegangen ist

Diese Generation bringt nicht nur Verbesserungen.

Drei Punkte sollten Sie sich ansehen. Erstens bleibt die Schutzart bei IP48.

Der Zusatz „Ultra“ ändert an dieser Stelle nichts gegenüber dem Fold7, und gegenüber Foldables anderer Hersteller mit IP68 fällt das Gerät zurück.

Zweitens fehlen Magnete für Qi2 im Gehäuse.

Wollen Sie magnetische Ladegeräte oder Powerbanks nutzen, brauchen Sie eine Original-Hülle von Samsung mit integrierten Magneten.

Beim Fold7 war es genauso, neu verschlechtert hat sich also nichts – erwartet hatte man hier allerdings eine Verbesserung.

Drittens die Ladezyklen.

In den EU-Registrierungsunterlagen, die 9to5Google geprüft hat, sind 1.200 Zyklen bei 80 % Restkapazität eingetragen, beim Fold7 waren es 2.000.

Samsung erklärt dagegen, dass Zyklenfestigkeit und Akkulebensdauer auf dem Niveau der vorherigen Generation bleiben.

Beide Darstellungen widersprechen sich, sodass sich derzeit keine Seite als gesichert festhalten lässt.

4. Galaxy Fold8 Ultra Kamera: Wie gut ist sie in der Praxis?

Die Änderungen der Galaxy Fold8 Ultra Kamera konzentrieren sich auf eine einzige Stelle: das Ultraweitwinkel.

Es steigt von 12 MP auf 50 MP, und die Blende öffnet von F2.2 auf F1.9.

Hauptkamera mit 200 MP und Tele mit 10 MP entsprechen dem Vorgänger.

Nach Objektiven aufgeschlüsselt sieht es so aus:

ObjektivFold7Fold8 Ultra
Weitwinkel200 MP F1.7200 MP F1.7
Ultraweitwinkel12 MP F2.250 MP F1.9
Tele10 MP F2.4, 3-fach10 MP F2.4, 3-fach

Samsung gibt an, dass die Lichtstärke des Ultraweitwinkels gegenüber dem Fold7 um 34 % verbessert wurde.

☑️ Was das Ultraweitwinkel-Upgrade praktisch bedeutet

Das Ultraweitwinkel ist das Objektiv, das bei wenig Licht zuerst einbricht.

Der weite Bildwinkel erschwert eine gleichmäßige Lichtaufnahme, und bei geringer Auflösung verlieren zuerst die Bildränder an Schärfe.

Deshalb fällt besonders ins Gewicht, dass Auflösung und Blende gemeinsam verbessert wurden.

Bei Aufnahmen in Innenräumen und bei Nachtlandschaften dürfen Sie einen Zugewinn erwarten.

Auch beim Video gibt es Änderungen.

Der 200-MP-Modus unterstützt neu HDR, dazu kommen 8K-Aufnahmen auf Basis des APV-Codecs und eine Funktion, die filmische Farbstimmungen bereits bei der Aufnahme anlegt.

Verfahren aus dem professionellen Videobereich wandern damit ins Smartphone.

PetaPixel bewertet die Kameraausstattung als weitgehend deckungsgleich mit dem Galaxy S26 Ultra und sieht den Abstand bei der Fotoleistung auf ein geringes Maß geschrumpft.

☑️ Das 10-MP-Tele steht seit fünf Jahren still

Das ist der ärgerlichste Punkt.

Das Tele bleibt bei 10 MP, F2.4 und dreifach optisch – dieselbe Konfiguration wie seit dem Galaxy Z Fold3, also seit fünf Jahren.

Android Authority nennt es die am schwersten nachvollziehbare Entscheidung dieser Generation, das Tele in einem Gerät für über 2.000 € fünf Jahre lang unangetastet zu lassen.

Bis zu 30-facher Zoom ist möglich, dabei handelt es sich jedoch um dreifach optisch plus digitale Vergrößerung.

Die tatsächliche Telereichweite endet beim dreifachen Wert.

Im S26 Ultra, ebenfalls Samsungs Spitzenmodell, sitzt zusätzlich ein fünffaches Periskop-Tele.

Samsung kann dieses Bauteil also durchaus verbauen – die Entscheidung lautete, die Periskop-Konstruktion nicht in 4,1 mm Bauhöhe zu pressen.

Zusammengefasst: Bei dieser Kamera wird die weite Seite deutlich besser, die ferne Seite bleibt stehen.

Persönlich rechne ich damit, dass diese Konfiguration Sie dauerhaft stört, wenn Aufnahmen aus der Distanz einen großen Teil Ihrer Fotos ausmachen.

5. Samsung Fold8 S Pen: Warum fehlt er?

Der Samsung Fold8 S Pen wird weder vom Ultra noch vom Wide unterstützt.

Der Grund ist die Bauhöhe.

Für den S Pen muss unter dem Display eine Schicht namens Digitizer sitzen, die Druckstufen und Handballenerkennung übernimmt.

Laut Android Central hat Samsung diese Schicht beim Fold7 entfernt, um die Dicke zu reduzieren, und hält beim Galaxy Fold8 Ultra an dieser Entscheidung fest, um die 4,1 mm zu halten.

Unterm Strich waren 4,1 mm und S Pen mit heutiger Technik nicht gleichzeitig machbar – und Samsung hat sich für die Bauhöhe entschieden.

Zusätzlich befeuert die Modellbezeichnung die Diskussion: „Ultra“ stand bei Samsung für die Linie mit S Pen, und genau in diesem Modell fehlt er nun.

☑️ Was tun, wenn Sie handschriftliche Notizen brauchen?

Im aktuellen Samsung-Portfolio bietet allein das Galaxy S26 Ultra einen integrierten S Pen.

Wer auf dem aufgeklappten Display schreiben will, müsste also auf das Foldable-Konzept verzichten.

Für die Zukunft steht eine Aussage im Raum.

Tom’s Guide berichtet, dass Samsungs Vice President Moon Sung-hoon Technologien prüfe, um Digitizer und S Pen in noch dünnere Formfaktoren zu integrieren.

Einen konkreten Zeitpunkt nannte er nicht.

Ein Punkt verlangt Aufmerksamkeit: In den Fußnoten auf Samsungs Website steht weiterhin der Hinweis, dass der S Pen für die Galaxy Z Fold-Serie separat erhältlich ist.

Dieser Hinweis bezieht sich auf Fold3 bis Fold6 und bedeutet keine Kompatibilität mit dem Samsung Fold8 Ultra.

Er sagt lediglich, dass bis zum Fold6 eine Digitizer-Schicht im Display steckte.

6. Galaxy Z Fold8 Ultra Preis: Wie stark ist er gestiegen?

Der Galaxy Z Fold8 Ultra Preis liegt im offiziellen Samsung Online Shop bei 2.199 € für die Variante mit 256 GB.

Gegenüber der UVP des Fold7 von 2.099 € zum Marktstart sind das 100 € oder 4,8 % mehr.

Nach Speichervariante fällt der Aufschlag unterschiedlich aus.

Variante (RAM · Speicher)Fold8 UltraFold7 (UVP zum Marktstart)Differenz
12 GB · 256 GB2.199 €2.099 €+100 € (4,8 %)
12 GB · 512 GB2.399 €2.219 €+180 € (8,1 %)
16 GB · 1 TB2.799 €

Je höher die Variante, desto stärker der Aufschlag.

Beim 1-TB-Modell steigt allerdings auch der RAM auf 16 GB, die Differenz betrifft also nicht allein den Speicher.

Ein Punkt gehört noch festgehalten: Der Schritt von 512 GB auf 1 TB kostet beim Z Fold8 Ultra 400 €.

Persönlich halte ich es für vernünftig, bei 512 GB zu bleiben, solange umfangreiche Videobearbeitung nicht zu Ihrem Alltag gehört.

Der endgültige Preis kann je nach Händler und laufenden Aktionen abweichen.

☑️ Samsung Fold8 Marktstart im Überblick

Der Samsung Fold8 Marktstart ist der 7. August.

Vorbestellungen sind seit dem 22. Juli möglich, die Auslieferung beginnt mit dem Marktstart.

7. Galaxy Fold8 Ultra: Sollten Sie zugreifen?

Zusammengefasst sieht es so aus: Leistung und Display sind klar im Vorteil, Akkukapazität und Schutzart im Nachteil, der Preis bleibt eine Belastung.

  • Leistung: Spitze unter den Foldables. Gegenüber dem Vorgänger 17,7 % mehr Multi-Core, 50,9 % mehr Grafikleistung
  • Akku und Laden: 45 W bedeuten einen großen Schritt, bei der Kapazität liegt das Gerät hinter konkurrierenden Foldables
  • Kamera: Ultraweitwinkel stark verbessert, Tele seit fünf Jahren unverändert
  • Preis: 2.199 € für 256 GB – das teuerste Galaxy-Foldable aller Zeiten

Die Antwort hängt von Ihrer aktuellen Generation ab.

Mit einem Fold5 oder Fold6 steigen Akku, Ladeleistung, Kamera und Display gleich um mehrere Stufen – der Wechsel lohnt sich eindeutig.

Mit einem Fold7 dagegen bleiben Gewicht, Bauhöhe und Frontdisplay gleich, und der S Pen fehlt weiterhin.

Es gibt also kaum einen Grund zur Eile.

Persönlich halte ich es für ein Gerät, das man durchaus kaufen kann.

Wenn Sie das Samsung Fold8 Ultra auf Ihre Auswahlliste setzen, gehören Sie zu denen, die den Wert eines aufgeklappten 8-Zoll-Displays hoch ansetzen und dafür einen Preis über 2.000 € in Kauf nehmen.

Dicke und Gewicht im zusammengeklappten Zustand haben sich bereits mit der Fold7-Generation einem normalen Smartphone angenähert, und den S Pen gab es schon damals nicht – neu verlieren Sie diesmal also nichts.

Unter dieser Voraussetzung geht diese Generation die verbliebenen Schwächen direkt an.

31,8 % mehr Akkulaufzeit und 45 W Ladeleistung lösen die Frage, ob das Gerät einen Tag durchhält, und das stärkere Ultraweitwinkel schließt die schwächste Stelle der Kamera.

Wärmeentwicklung und Bildqualität der Kamera im Alltag müssen allerdings auf ausführliche Tests warten.

Sobald diese nach dem Marktstart vorliegen, lässt sich am besten urteilen.

☑️ Wie schlägt es sich gegen das Galaxy S26 Ultra?

Der Vergleich der beiden Samsung-Spitzenmodelle ist die realistische Abwägung.

Das Fold8 Ultra kostet 2.199 €, das S26 Ultra 1.449 € – eine Differenz von 750 €.

MerkmalFold8 UltraS26 Ultra
Preis (256 GB)2.199 €1.449 €
Display8,0 Zoll, faltbar6,9 Zoll, Barren-Form
S Pennicht unterstütztintegriert
Tele3-fach3-fach + 5-fach Periskop
SchutzartIP48IP68
Laden per Kabel45 W60 W

Bei der Leistung liegen beide durch denselben Chip praktisch gleichauf.

Die 750 € Differenz sind der Preis für ein einziges Merkmal – das Display, das sich auf 8 Zoll aufklappt – und im Gegenzug verzichten Sie auf S Pen, Periskop-Tele und IP68.

Persönlich halte ich diese Kombination für schwer vermittelbar, wenn handschriftliche Notizen oder Aufnahmen aus der Distanz für Sie zählen.

Arbeiten Sie umgekehrt lange mit Dokumenten und Videos auf einem großen Display, lässt sich genau dieses Display auf keine andere Weise ersetzen.

☑️ Und im Vergleich zu Foldables anderer Hersteller?

Samsungs Formulierung „mit 4,1 mm das dünnste Galaxy Z Fold aller Zeiten“ ist präzise, ihr Bezugsrahmen bleibt aber die eigene Serie.

Sie bedeutet nicht, dass es weltweit das dünnste Gerät wäre.

Nach den offiziellen Daten von HONOR Global ist das HONOR Magic V6 in der weißen Variante mit 4,0 mm aufgeklappt und 8,75 mm zusammengeklappt dünner.

Sein Akku fasst dabei 6.660 mAh und damit 33 % mehr als der des Z Fold8 Ultra.

Dieser Kontrast ist der aufschlussreiche Punkt.

Der kleinere Akku des Samsung Fold8 Ultra ist keine unvermeidbare Folge der schlanken Bauweise, sondern das Ergebnis einer anderen Entscheidung bei gleicher Bauhöhe.

Beim Preis liegt das Magic V6 allerdings nicht darunter: Seit dem 1. Juli 2026 erhältlich, verlangt HONOR eine UVP von 2.299,90 € für die einzige hier angebotene Variante mit 16 GB RAM und 512 GB Speicher.

Zusammengefasst: Rein nach den Daten ist das Magic V6 dünner und hat den größeren Akku.

Die 0,1 mm Unterschied lassen sich mit der Hand jedoch nicht auseinanderhalten.

Auf Samsungs Seite stehen dafür andere Argumente: die über viele Generationen gesammelte Erfahrung seit dem ersten Foldable von 2019, sieben garantierte OS-Upgrades und DeX.

💡 FAQ

Q1. Lohnt sich der Wechsel auch für Nutzer eines Galaxy Z Fold7?

Die spürbaren Verbesserungen konzentrieren sich auf Akku und Ladetechnik.

Über drei Stunden mehr Laufzeit und eine annähernd doppelte Ladegeschwindigkeit sind ein klarer Gewinn.

Da Gewicht von 215 g, Bauhöhe und Auflösung des Frontdisplays jedoch unverändert bleiben und der S Pen weiterhin fehlt, halte ich es persönlich für durchaus vernünftig, das Fold7 weiterzunutzen, solange Ihnen der Akku über den Tag reicht.

Q2. Welches Modell ist das höherwertige – das Samsung Fold8 Ultra oder das Fold8?

Nach Preis und Ausstattung steht das Fold8 Ultra darüber.

Das Fold8 (Wide) ist allerdings kein Nachfolger des Fold7, sondern ein eigenständiger Formfaktor, und der tatsächliche Unterschied zwischen beiden liegt nicht in der Klasse, sondern in der Nutzung.

Das Ultra spielt seine Stärken mit 8-Zoll-Display und Telekamera bei Dokumenten- und Fotoarbeit aus, das Wide ist mit 201 g um 14 g leichter und bietet zusammengeklappt ein breiteres Display, was dem Videokonsum zugutekommt.

✨ Fazit

Das Galaxy Fold8 Ultra ist das Foldable, das bei Akku, Ladetechnik und Ultraweitwinkel den größten Sprung der letzten Generationen macht.

Die Silizium-Kohlenstoff-Technik, die den Akku bei unverändertem Gewicht wachsen lässt, 45 W Ladeleistung und ein Display mit 3.000 nits sind Änderungen, die Sie im täglichen Gebrauch nachvollziehen können.

Der fehlende S Pen, die Schutzart IP48, das seit fünf Jahren unveränderte Tele und der Aufschlag von 100 € gehören vor dem Kauf jedoch auf die Waagschale.

Und vor allem: Dauerleistung, Bildqualität der Kamera im Alltag und die langfristige Sichtbarkeit der Falte lassen sich erst nach ausführlichen Tests beurteilen.

Persönlich halte ich den Zeitpunkt für alle am sinnvollsten, die von einem Fold5 oder Fold6 kommen.

Nutzen Sie ein Fold7, spricht auch viel dafür, diese Generation zu überspringen und auf jene zu warten, in der der S Pen zurückkehrt.

Wie sehen Sie es – wechseln Sie jetzt oder warten Sie auf die nächste Generation? Teilen Sie Ihre Meinung in den Kommentaren.

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Sanghoon Jeon

Sanghoon Jeon

Editor-in-Chief of Smartleader Tech. Former HP-UX consultant at HP Korea, runs YouTube channel @smartleader (165K subscribers). Covers mobile, electric vehicles (BEVs), computing, gear, and gaming from Seoul.

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