Am Ende dieses Beitrags erklärt ein 2-minütiges Video den Inhalt mit Illustrationen und Vergleichsbildern leicht verständlich. Das Video ist auf Englisch, mit deutschen Untertiteln und deutscher Tonspur (Synchronisation). Video ansehen ▶
Ein Video wirkt auf dem kleineren Wide etwas größer als auf dem größeren Ultra. Aufgeklappt misst das Display des Ultra 8,0 Zoll, die Galaxy Fold8 Wide Displaygröße liegt bei 7,6 Zoll. Das Wide ist also das kleinere. Wie kann ein kleineres Display ein größeres Video zeigen?
Die Antwort liegt im Seitenverhältnis. Bei den älteren Fold-Modellen blieben bei einem 16:9-Video breite schwarze Balken oben und unten, weil das Display fast quadratisch ist. Das Ultra setzt diese Linie fort und hat dieselben Balken. Diese schwarzen Balken sind die Letterbox-Ränder. Das aufgeklappte Hauptdisplay des Wide hat dagegen 4:3, deshalb schrumpfen die Ränder.

Das aufgeklappte Display des Ultra hat etwa 1,1:1. Seine zusätzliche Displayfläche fließt nicht in ein größeres Video, sondern wird von schwarzen Rändern oben und unten gefüllt. Die Galaxy Fold8 Wide Displaygröße ist also kleiner, und trotzdem ist seine Videofläche größer als die des Ultra.
Samsung erklärt es so: Aufgeklappt verringert das 4:3-Hauptdisplay des Wide ungenutzte Fläche und eignet sich damit für Videos, Spiele und längeres Lesen. Hochkant gehalten liegt dasselbe Display nahe 3:4, eine Form, die laut Samsung bewusst für das Lesen von Artikeln und E-Books gedacht ist.
Interessant ist, dass 4:3 das Format ist, an dem das iPad seit Jahren festhält. Dreht man das zugeklappte 10:16-Cover-Display quer, ergibt sich das 16:10 des Galaxy Tab. Die beiden Displays haben sich also je ein Tablet-Format geliehen, eins von Apple und eins von Samsung.
Es gibt aber auch einen Nachteil. Neben einem iPhone 17 Pro zeigt das zugeklappte Cover-Display weniger: Das iPhone bringt mehr Informationen auf einen einzigen Bildschirm. So sieht es die Smartphone-Testseite GSMArena. Wenn Sie lange Feeds durchgehen, scrollen Sie auf dem Wide also mehr. Mehr zum Galaxy Fold8 Wide erfahren Sie in den ganzen Videos.
Galaxy Fold8 Wide Displaygröße: die wichtigsten Zahlen
- Display aufgeklappt: Fold8 Wide 7,6 Zoll, 4:3 / Ultra 8,0 Zoll, ca. 1,1:1
- 16:9-Video: Das Fold8 Wide zeigt eine etwas größere Bildfläche (Engadget)
- Cover-Display: Fold8 Wide 5,5 Zoll, 10:16 / Ultra 6,5 Zoll, 21:9
💡 FAQ
Q1. Was ist Letterbox?
Letterbox-Ränder sind die schwarzen Balken über und unter einem 16:9-Video. Bei den älteren Fold-Modellen, deren Seitenverhältnis nahezu quadratisch ist, sind diese Balken breit. Das 4:3-Hauptdisplay des Fold8 Wide verkleinert sie.
Q2. Warum wirken Videos auf dem größeren Display des Ultra kleiner?
Das Hauptdisplay des Ultra misst 8,0 Zoll bei etwa 1,1:1, die zusätzliche Fläche fließt also nicht in ein größeres Video. Sie geht an schwarze Ränder oben und unten verloren. Engadget stellte fest, dass das Fold8 Wide bei 16:9-Inhalten eine etwas größere Bildfläche zeigt als das Ultra, obwohl das Ultra die größere Diagonale hat.
Q3. Wofür eignet sich das 4:3-Display noch?
Laut Samsung verringert das 4:3-Hauptdisplay ungenutzte Leerfläche und eignet sich damit für Videos, intensives Spielen und das Lesen langer Texte. Hochkant gehalten liegt es nahe 3:4, eine Form, die Samsung nach eigenen Angaben für das Lesen von Artikeln und E-Books vorgesehen hat.
Mehr dazu
- 📝 Alle technischen Daten und Details 👉 Galaxy Fold8 Wide technische Daten 4 Unterschiede zum Ultra
- Ganzes Video (8 Min.) 👉 Warum hat das Galaxy Fold8 Wide 4:3? Das 10:16-Cover-Display und warum der Flex-Modus fehlt
